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Fernwärme

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    Entwicklung

    Die Fernwärmeversorgung in Baunatal lässt sich in drei Abschnitte unterteilen, die aus einer über Jahre gewachsenen Struktur entstanden ist. Bereits in 1981 begann die Volkswagen AG neben der Beheizung der Werkshallen und der Lieferung von Strom für die Produktion die Werkswohnungen am Baunsberg mit Fernwärme aus dem eigenen Kraftwerk zu versorgen.


    VW-Kraftwerk
    VW-Kraftwerk


    Damit wurde der Grundstein für die Fernwärmeversorgung von Baunatal gelegt, wobei sich jedoch das Interesse nur auf VW-eigene Liegenschaften bezog und noch niemand daran dachte, diese Leistung auf dem freien Energiemarkt anzubieten.


    Ab 1988 nutzte die Stadt Baunatal die Fernwärme und baute eine Fernwärmetrasse von einer Übergabestation am Baunsberg bis zum Parkstadion bzw. zum städtischen Bauhof und war dadurch in der Lage, neben dem Rathaus und den Sportstädten im Stadtpark eine Vielzahl weiterer städtischer Einrichtungen mit der sauberen Wärme zu versorgen. Das zunehmende Interesse der Stadt, den Baunsberg flächendeckend mit Fernwärme zu erschließen und der Wille der politischen Gremien, den erhöhten Anforderungen an eine umweltverträgliche Energieversorgung Rechnung zu tragen, führten 1994 bei den Stadtwerken zur Gründung des Betriebszweiges Fernwärme.


    Ziel war die Erweiterung des Versorgungsgebietes und die Übernahme des vorhandenen Netzes. 1995 wurde dazu eine zusätzlichen Einspeisung vom VW-Werk gebaut. Zeitgleich begannen die Stadtwerke das Neubaugebiet am Baunsberg mit Fernwärme zu erschließen. Zum 01.01.1996 kauften die Stadtwerke das Fernwärmenetz von der Volkswagen AG und wurde damit zum alleinigen Fernwärmelieferanten in Baunatal, der das gesamte Netz betreibt und unterhält.