Wasserversorgung
Ehemalige Wasserversorgung
Altenbauna
Quellen mit einer Schüttung von 45 m³ pro Tag am Hangfuß des Baunsbergs,
die jedoch mit zunehmender Bebauung aus hygienischer Sicht nicht mehr für den
Trinkwasserbedarf zu verwenden waren.
Zusätzliche Versorgung
durch einen ca. 35 m tiefen Bohrbrunnen aus dem Jahr 1937, der im heutigen
Stadtzentrum stand, mit einer Ergiebigkeit von zuletzt nur noch 20 m³
pro Tag.
Altenritte
Versorgung durch
zwei Quellen "Am Rand" und "Am Südhang des Habichtswaldes".
Kirchbauna
Versorgung durch
Quellen als Gemeinschaftsanlage mit Hertingshausen, am Osthang des
Langenbergs in den Gemarkungen Besse und Großenritte.
Großenritte
Versorgung aus
Quellgebieten "Heilquelle" und "Hungerquelle" und aus einem Tiefbrunnen
in der oberen Prinzenstraße (Baujahr 1957 = Brunnen III, nicht mehr in Betrieb).
Hertingshausen
Versorgung durch Quellen gemeinsam mit Kirchbauna.
Rengershausen
Versorgung durch
zwei Tiefbrunnen, Brunnen "Triftweg", (Baujahr 1938 = heute Brunnen
V, nicht mehr in Betrieb) und Brunnen "Guntershäuser Straße" (Baujahr
1962 = Brunnen IV, nicht mehr in Betrieb).
Guntershausen
Versorgung aus
dem "Eisenbahnbrunnen" an der Fulda über den Speicherbehälter am Marie-Behre-Heim.
Im Jahr 1957 wurde ein gemeindeeigener Tiefbrunnen nahe der Bauna
niedergebracht (heute Brunnen VII, nicht mehr in Betrieb).
Zusätzlich wurde ein Behälter (nicht mehr in Betrieb)
mit 300 m³ Fassungsvermögen über dem alten Steinbruch errichtet.
Das aus den vorgenannten
Wassergewinnungsanlagen verfügbare Trinkwasser wurde in jeweils zugeordnete
Hochbehälter der Einzelanlagen geleitet. Als Folge der Stadtentwicklung
musste auch die Wasserversorgung den veränderten Verhältnissen angepasst
werden. Im Jahr 1960 wurden die Maßnahmen für das Gruppenwasserwerk Süd
zur zentralen Wasserversogung der damals selbständigen Gemeinden Altenbauna,
Kirchbauna, Großenritte und Altenritte beschlossen und in Angriff genommen.
Die Wasserversorgung
wurde seinerzeit "im Gegenbehälterbetrieb" konzipiert, d. h.: Mittels
Pumpen wird das Wasser ins Versorgungsnetz gedrückt, der Verbraucher entnimmt
Wasser aus dem Netz und nur das Überschusswasser läuft dem Hochbehälter
zu. Beim Abschalten der Pumpen erfolgt die Versorgung aus dem Hochbehälter.
Diese Netze "atmen" und haben einen schwankenden Betriebsdruck.
