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Wasserversorgung

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    Unser Wasser


    Wasser ist unser Lebensmittel Nummer 1 und daher kostbar. Die Vorräte an gutem Wasser sind nicht unerschöpflich. Deshalb ist es immer dringender, sie zu erhalten, sparsam mit ihnen umzugehen und, wo immer möglich, sie zu vermehren. Diese Grundsätze, aufgeführt in der Europäischen Wassercharta des Europarates, gilt es auch in unserer städtischen Wasserversorgung zu erfüllen.

    Quelle im Wald
    Wasserquelle im Wald


    Verbrauch

    Trinkwasser muss deshalb allen Bürgern nicht nur in ausreichender Menge, sondern auch in bester Qualität zur Verfügung stehen! Die öffentlichen Wasserversorger in Deutschland müssen für private Haushalte/Kleingewerbe im Jahr über 4 Mrd. m³ Wasser zur Verfügung stellen. Gut 150 l täglich, eine Badewanne voll, verbraucht der Deutsche durchschnittlich. Zum Kochen und Trinken benötigt er nur 2 bis 3 l am Tag. Der Rest wird für Körper- und Wäschepflege, Wohnungsreinigung, Gartenbewässerung und Toilettenspülung beansprucht.


    Strukturelle Umwandlung

    In zurückliegenden Jahrzehnten waren langwierige Planung und harte Arbeit in der Wasserversorgung nötig, damit aus unseren Wasserhähnen zu jeder Zeit Trinkwasser in beliebiger Menge und Qualität fließt. Durch die Ansiedlung des VW-Werkes im Raum Baunatal und den Ausbau des Bundesfernstraßennetzes in unserer Region wurde ein starker wirtschaftlicher Aufschwung und eine strukturelle Umwandlung eines schmalen, ländlich orientierten Lebensraumes hervorgerufen. Mit dem Slogan "Junge Stadt im Grünen" erfolgte eine stetige Flächenausdehnung der Bebauung und damit verbunden eine Zunahme der Einwohnerzahl. Doch wie war es früher, vor dieser Stadtentwicklung, mit der Wasserversorgung bestellt?