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01.08.2018

Der Betriebshof der Stadtwerke Baunatal

Worin bestehen die Aufgaben der Wasser- und Fernwärmeabteilung?

Peter Milas und Daniel Döring haben sich in Altenritte auf Lecksuche begeben.
Peter Milas und Daniel Döring haben sich in Altenritte auf Lecksuche begeben.

Vom Betriebshof der Stadtwerke Baunatal rücken insgesamt 13 Mitarbeiter in das gesamte Stadtgebiet aus, um ihre Arbeit in den verschiedenen Bereichen auszuführen. Die Mitarbeiter des Betriebshofes arbeiten in den Bereichen Straßenbeleuchtung, Abwasser und Wasser/Fernwärme.

In den Baunataler Nachrichten stellen wir in loser Folge die Bereiche vor und welche Aufgaben sich dahinter verbergen. In dieser Woche geht es um die Aufgaben der Wasser- und Fernwärmeabteilung. 

Wassermeister Dirk Forster und seine sieben Mitarbeiter sind in Baunatal rund rum die Uhr für die Sicherstellung der Wasserversorgung und der Fernwärme zuständig. Die Abteilung bildet außerdem junge Leute zu Fachkräften für Wasserversorgungstechnik aus. „In diesem Jahr ist unsere erste weibliche Auszubildende fertig geworden“, freut sich Wassermeister Dirk Forster. Sie sei sogar für ein Jahr übernommen wurden und sie unterstütze das Team nun weiterhin bei der umfangreichen Arbeit, erzählt er.

Die Wasserversorgung kann in Baunatal zu rund 40 Prozent durch die Eigenförderung in den drei städtischen Tiefbrunnen gewährleistet werden. Daszusätzliche Wasser wird aus dem Gruppenwasserwerk Fritzlar-Homberg in das städtische Netz eingeleitet und über die drei Hochbehälter an die Haushalte in allen sieben Stadtteilen verteilt.

Jeden morgen kontrollieren die Mitarbeiter der Stadtwerke den nächtlichen Wasserverbrauch im Stadtgebiet, um hohe Ausschläge festzustellen und so Wasserrohrbrüche zu orten. „Wir schauen immer in der Zeit zwischenzwei und vier Uhr Nachts“, sagt Forster. Wegen der langanhaltenden Trockenzeit sei es momentan aber schwierig Lecke ausfindig zu machen, ergänzt er. Dies läge daran, dass die momentan leeren Zisternen der Hauseigentümer nachts automatisch mit Wasser aufgefüllt werden, wenn kein Regenwasser nachkommt und so der Verbrauch in der gesamten Stadt in der Nacht höher sei als gewöhnlich.

Wenn die Mitarbeiter einen Rohrbruch über die Kontrolle des Wasserverbrauchs lokalisiert haben, fahren sie mit dem Leckfahrzeug raus, um die Stelle in der betroffenen Straße genau auszumachen. Die Beseitigung erfolgt sofort mit Hilfe einer beauftragten Fremdfirma, denn nur so könne man Schäden verhindern, erklärt Forster.

Zu den Aufgaben der Wasserabteilung gehört auch die Wartung, Instandhaltung und Reinigung der Tiefbrunnen und Hochbehälter. Dies ist vor allemzur Erhaltung der Wasserqualität wichtig, die durch ständige Wasserproben überwacht und sichergestellt wird. 

Weiterhin stellen die Stadtwerke die Löschwasserversorgung im Brandfall sicher. In regelmäßigen Abständen müssen dafür die Hydranten und Schieber in enger Abstimmung mit der Freiwilligen Feuerwehr kontrolliert werden.

Die Mitarbeiter der Wasser- und Fernwärmeabteilung kümmern sich außerdem um das gesamte Fernwärmenetz im Stadtgebiet. Insgesamt ist dieses 20 Kilometer lang und wird von zwei Einspeisungen aus dem VW-Kraftwerk mit Fernwärme versorgt. Das Wasser, das in speziell isolierten Rohren fließt, ist zwischen 75 und 110 Grad heiß. „Die Temperaturen werden immer an die Außentemperatur angepasst“, erklärt Dirk Forster. Im Winter müsse sie höher sein als im Sommer, so der Wassermeister. Die Einspeisungen in das Netz befinden sichzum einen beim städtischen Bauhof und zum anderem an der Raiffeisen Warenzentrale in der Porschestraße. Durch die Einspeisung an zwei Stellen kann die Versorgung in allen Bereichen bei Problemen sichergestellt werden.„Wenn es bei nur einer vorhandenen Leitung einen Schaden geben würde, könnten die Anwohner nicht ausreichend versorgt werden“, erklärt Dirk Forster. Volkswagen hat die Fernwärme beim Bau ihrer eigenen Mehrfamilienhäuser am Baunsberg bereits in den 60er Jahren genutzt. Nun sind auch viele städtische Gebäude angebunden und auch das Interesse von privaten Anschlussnehmern steigt immer weiter. 

Die Stadtwerke beraten in diesen Fällen und nehmen Hausbesuche vor, um die Heizungen in den Privatgebäuden zu beurteilen. Leitungen liegen mittlerweile bis in die Innenstadt, so dass Neubauten wie beispielsweise das Kino und die Polizei bereits an die Fernwärme angeschlossen werden konnten. Außerdem wurden beim Straßenneubau in der Heinrich-Nordhoff-Straße und „Im Wiesental“ Fernwärmeleitungen verlegt, um den Anwohnern einen Umstieg auf die Fernwärme zu ermöglichen. Die Fernwärme hat den Vorteil, dass keine Verbrennung im Haus mehr stattfinden muss, die Wartungskosten sinken und die Stadtwerke bei Problemen rund um die Uhr erreichbar sind.

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Wir sind persönlich für Sie da: 05 61 / 49 92 -400E-Mail senden

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