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Trinkwasser

Trinkwasser ist Wasser für den menschlichen Bedarf

Trinkwasser ist Wasser für den menschlichen Bedarf. Es ist Lebensmittel Nr. 1 und kann nicht ersetzt werden. Daher ist Trinkwasser sehr kostbar. Aus dem Weltraum betrachtet er- scheint die Erde wie ein blauer Planet, da 71% der Erdoberfläche von Wasser bedeckt sind. Von diesem Wasser sind jedoch 97% Salzwasser. Nur circa 3 % davon können als Trinkwasser (Süßwasser) genutzt werden. Diese 3 % sind jedoch zum größten Teil in den Polkappen und Eisbergen gebunden. Die Wasserversorgung in Baunatal ist aufgrund der Stadtentwicklung im letzten Jahrhundert einem stetigen Wandel unterlegen. Vor dem Zusammenschluss zur Gemeinde bzw. Stadt Baunatal hatte nahezu jede der ehemals sieben eigenständigen Gemeinden eine eigene, teilweise miteinander konkurrierende Trinkwasserversorgung. Die Trinkwasserversorgung erfolgte größtenteils über Quellen. Zur Sicherstellung einer ausreichenden Menge an Trinkwasser auch im Sommer wurden die Quellen in einigen Gemeinden durch Trinkwasserbrunnen ergänzt. Mit Ansiedlung des Volkswagenwerks im Jahr 1957 und dem damit einhergehenden Bevölkerungszuwachs musste auch die Trinkwasserversorgung den veränderten Verhältnissen angepasst werden. Im Laufe der nächsten Jahre wurden mit dem Bau von Tiefbrunnen, Hochbehältern zur Zwischenspeicherung des Trinkwassers und dem Aufbau eines Verbundwassernetzes, welches alle Stadtteile miteinander verbindet, enorme Anstrengungen unternommen, die Trinkwasserversorgung für das Stadtgebiet Baunatal dauerhaft zu sichern.

"Wasser ist gesund"

Weitere Informationen zum Wasser als Lebensmittel Nr. 1 finden Sie in der Broschüre des Verband Kommunaler Unternehmen e.V. und der Barmer GEK "Wasser ist gesund".

Broschuere Wasser ist gesund
 

Wasserversorgung in Zahlen

Speicherung:

Hochbehälter Burgberg V: 2.000 m³
Hochbehälter Fuchsberg V: 3.000 m³
Hochbehälter Baunsberg V: 500 m³
Hochbehälter Kammerberg (GWW) V: 3000 m³

Brunnen:  

Tiefbrunnen I Tiefe: 203 m
Tiefbrunnen II Tiefe: 221m
Tiefbrunnen IV Tiefe: 234 m

Wasserförderung und Verkauf im Jahr 2013: 

Eigenförderung: 451.000 m³/a
Zukauf GWW: 870.000 m³/a
Wasserverkauf: 1.195.000 m³/a
Eigenverbrauch: 17.000 m³/a
Wasserverluste: 6,3 %
Pro-Kopf-Bedarf ca. 117 Liter pro Tag  

Leitungsnetz:

Länge Trinkwasserversorgungsnetz ca. 187 km,
6.761 Trinkwasserhausanschlüsse

1m³ Trinkwasser, dies entspricht 119 Kisten Mineralwasser mit 12 Flaschen á 0,7 Litern, kostet in Baunatal 2,20 Euro. Darin enthalten sind alle Kosten wie Pump- und Förderkosten, Speicherung in Hochbehältern, Lieferung bei Tag und Nacht mit ausreichendem Druck und Menge, Brandschutz, Hygieneuntersuchungen, Bereitschaftsdienst des Personals, Service usw. Das durch die Stadt Baunatal zur Verfügung gestellte Wasser entspricht den mikrobiologischen und chemischen Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Es bedarf keiner Aufbereitung. Alle Inhaltsstoffe wie Calcium oder Magnesium, die der menschliche Körper für eine gesunde Ernährung benötigt, sind ausreichend vorhanden. Der Trinkwasserbedarf im Raum Baunatal stieg aufgrund der ständig steigenden Bevölkerungszahl von 8.442 Einwohnern im Jahr 1957 auf 21.871 Einwohner im Jahr 1980 sowie der rasanten Entwicklung des Volkswagenwerkes, das eine eigene Trinkwasserversorgung betreibt, enorm an. Dies führte zu fallenden Grundwasserständen, so dass ab Mitte der siebziger Jahre ein rasches Handeln zur dauer- haften Sicherung der Trinkwasserversorgung notwendig war. Daher wurde im Jahr 1980 ein Wasserlieferungsvertrag mit dem Gruppenwasserwerk Fritzlar-Homberg (GWW) abgeschlossen. Über eine Transportleitung mit Übergabepunkt in Edermünde-Besse wird somit Trinkwasser, das im Bereich Kirchberg aus 4 Tiefbrunnen gefördert wird, in das Baunataler Versorgungsnetz eingespeist. Im Jahr 2007 wurde dann die Wasserversorgung in Baunatal einer nochmaligen technischen und wirtschaftlichen Überprüfung im Rahmen der Wasserstudie 2007 unterzogen. Im Ergebnis stellte sich heraus, dass ein Teil der in den sechziger Jahren errichteten Brunnen und Hochbehälter einerseits sanierungsbedürftig sind und andererseits betriebliche Probleme bereiten. Somit wurde mit Verabschiedung der Wasserstudie im November 2007 durch die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Baunatal u. a. ein Maßnahmenkatalog zur Außerbetriebnahme von Brunnen, Quellen und Hochbehältern sowie der zentralen Wasserenthärtungsanlage (Entcarbonisierungsanlage) beschlossen, die zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung in Baunatal nicht mehr notwendig sind. Somit wird ab 2008 die Versorgung der Stadt Baunatal mit Trink- und Löschwasser über drei eigene Trinkwasserbrunnen in Großenritte sowie über den Zukauf vom GWW sichergestellt. Das geförderte bzw. zugekaufte Trinkwasser wird in die Hochbehälter Burgberg, Fuchsberg und Baunsberg geleitet. Von dort aus wird das Trinkwasser über ein engmaschiges Trinkwassernetz in bester Qualität und mit genügend Druck in alle Haushalte der Stadt Baunatal verteilt.

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Wir sind persönlich für Sie da: 05 61 / 49 92 -400E-Mail senden

Zum Felsengarten 9B  |  34225 Baunatal

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