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Abwasser Bodenfilter
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Abwasser

Den Begriff Abwasser definiert in der Bundesrepublik Deutschland § 54 Abs. 1 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) vom 31. Juli 2009 (BGBl. I S. 2585). Danach ist Abwasser das durch häuslichen, gewerblichen, landwirtschaftlichen oder sonstigen Gebrauch in seinen Eigenschaften veränderte Wasser und das bei Trockenwetter damit zusammen abfließende Wasser (Schmutzwasser) sowie das von Niederschlägen aus dem Bereich von bebauten oder befestigten Flächen gesammelt abfließende Wasser (Niederschlagswasser).

Abwasser wird heutzutage über die Kanalisation zur Kläranlage abgeleitet und dort mechanisch, biologisch und gegebenenfalls chemisch behandelt und danach in die Gewässer eingeleitet.

Abwasser ließ man in früheren Zeiten im Boden versickern, in Jauchegruben laufen oder man leitete über Klärgruben in Bäche und Flüsse ein. Oftmals liefen auch Küchenabwässer über die Kandel zum nächsten Regeneinlauf und somit auch in den Bach. So war früher die Abwassersituation auch in unserer Stadt mit den damals sieben selbstständigen Dörfern geregelt.

Mit der Ansiedlung des VW-Werkes begann auch gleichzeitig die Entwicklung zur Stadt, und es wurden ab Ende der Fünfziger Jahre grundlegende Entscheidungen getroffen, die das heutige Entwässerungssystem der Stadt ausmachen.

Da die Abwasserentsorgung idealerweise im Freigefälle erfolgt, sind die topografischen Verhältnisse oftmals entscheidend für die abwassertechnische Entwicklung einer Stadt und führen häufig zu interkommunaler Zusammenarbeit.

Abwasserbeseitigung in Zahlen

  • 129 km Leitungsnetz im Mischsystem
  • 44 km Leitungsnetz im Trennsystem
  • 4 km Pumpendruckleitung
  • 37 Regenüberlauf-, Regenrückhaltebecken und Staukanäle mit 40.000 m³ Volumen
  • 2 Bodenfilter zur Mischwasserbehandlung

Die topografischen Verhältnisse sind auch der Grund dafür, dass sich Baunatal in fünf Entwässerungsbe­ reiche teilt.

  • Die ehemaligen Kerngemeinden und heutigen Stadtteile Altenbauna, Altenritte, und  Kirchbauna sowie das Stadtzentrum mit dem Baugebiet „Leiselfeld“ und dem Stadtteil Großenritte sowie die Gemeinde Schauenburg mit den Ortsteilen Elgershausen und Hoof leiten das Abwasser über den Verbandssammler in die Kläranlage Baunatal in Kirchbauna ein. Die Kläranlage wird vom Verband für Abwasserbeseitigung und Hochwasserschutz Baunatal-Schauenburg betrieben.
  • Der Stadtteil Rengershausen leitet das anfallende Abwasser dem Kanalnetz der Stadt Kassel zu. Das Abwasser wird in der Kläranlage der Stadt Kassel behandelt. Hier gibt es mit der Stadt Kassel eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die gemeinsame Abwasserbeseitigung aus dem Jahre 1999.
  • Das Abwasser des Stadtteiles Guntershausen wird der Kläranlage Guntershausen zugeführt, die unterhalb der Ortslage am Rand der Fulda liegt. Aus dem Entwässerungsbereich „Felsengarten“ des Stadtteils Rengershausen gelangt das Abwasser über eine Pumpendruckleitung zu der Kläranlage Guntershausen. Die Kläranlage ist im Eigentum der Stadtwerke Baunatal und wird vom Personal des Verbandes für  Abwasserbeseitigung und Hochwasserschutz Baunatal-Schauenburg betrieben.
  • Die Entwässerung des Stadtteiles Hertingshausen erfolgt über Kanäle in die Ortslage Grifte der Gemeinde Edermünde und wird der dortigen  Verbandskläranlage des Abwasserverbandes Edermünde und Umgebung, dessen Mitglied die Stadt Baunatal ist, zugeführt.
  • Das Volkswagenwerk Baunatal hat für das Werksgelände östlich der A 49 ein eigenes Entwässerungssystem und eine eigene zentrale Kläranlage

Der Bereich östlich der A 49 mit den Hallen vom Vertrieb (Originalteile und Werklogistik) ist entwässerungstechnisch überwiegend an das öffentliche Netz der Stadtwerke Baunatal angeschlossen.

Wie funktioniert die Entwässerung?

Im Trennsystem werden Schmutz- und Regenwasser in zwei voneinander getrennten Kanalisationssystemen abgeleitet. Die Schmutzwasserkanäle leiten das häusliche, gewerbliche und industrielle Abwasser über Freispiegel- Kanäle der Kläranlage zu. Im Trennsystem sind sogenannte Regenrückhaltebecken angeordnet, um das Gewässer vor hydraulischen Spitzen zu schützen.

Beim Mischsystem werden Schmutz- und Regenwasser gemeinsam in einen Kanal abgeleitet. Weil in Niederschlagszeiten ein Vielfaches an Abwasser gegenüber Trockenwetter abzuleiten ist, sind auch in Baunatal im Mischsystem sogenannte Regenüberlaufbecken oder Stauraumkanäle angeordnet, damit die Kläranlage nicht überlastet wird. In diesen Becken wird das Abwasser mechanisch vorgereinigt, so dass bei großen Regenereignissen vorgereinigtes, verdünntes Schmutzwasser in das Gewässer abgeleitet wird. Bezogen auf das gesamte Stadtgebiet werden ca. 75% im Mischsystem und ca. 25% im Trennsystem entwässert.

Die Stadtwerke Baunatal betreiben insgesamt 18 Becken im Mischsystem mit einem Volumen von rund 15.600 m³ sowie 18 Regenrückhaltebecken im Trennsystem mit einem Volumen von rund 25.600 m³.

 
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Wir sind persönlich für Sie da: 05 61 / 49 92 -400E-Mail senden

Zum Felsengarten 9B  |  34225 Baunatal

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